
Jetzt sieht man sie wieder öfter: Vögel, die über die Straße fliegen und dabei ziemlich tief fliegen. Meist sind es Amseln, die eilig Nahrung für ihre Brut besorgen.
Dabei haben sie fahrende Autos noch nicht in ihr evolutionäres Gedächtnis aufnehmen können. Die Gefahr, die dabei für sie besteht, können sie nicht wahrnehmen.
Diese Amsel, die wir an der Dringenberger Straße in der Nähe der Bushaltestelle Erich-Klausener-Straße gefunden haben, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit vor ein vorbeifahrendes Auto geflogen. Das war’s dann für sie. Aber eben auch sehr wahrscheinlich für ihre Brut, denn ein Elternvogel alleine schafft es oft nicht, alle Jungvögel durchzubringen.
Das ist sehr schade, denn eine Stadt ohne Vögel und ohne ihren Gesang? Das wollen wir doch alle nicht.
Wir freuen uns sehr, dass auch in diesem Jahr Bad Driburg wieder beim Stadtradeln dabei ist.
Dieser Event hat ja schon Tradition und wird in vielen Städten im Frühling oder Frühsommer veranstaltet.
In Bad Driburg geht es los vom 1. bis 21. Juni.
Sinn und Zweck der Veranstaltung ist es, das Radfahren als umweltschonende Mobilität zu unterstützen. Niemand muss also zwanghaft Rekorde aufstellen. Viel sinnvoller ist es, Mitmenschen auf diese tolle Art der Fortbewegung aufmerksam zu machen und zu begeistern!
Wer Lust hat, mit zumachen kann sich hier anmelden.
Das ist eine gute Nachricht für alle, die mit dem Bus ins Gewerbegebiet Süd zur Arbeit fahren: Die neue Bushaltestelle an der INTEG ist fertig – und sie ist barrierefrei!
Es handelt sich dabei um eine Buskap-Haltestelle. Dabei fährt der Bus direkt an den erhöhten Bordstein heran. Das ist gut für Menschen mit Behinderung, Seniorinnen und Senioren sowie Eltern mit Kinderwagen den Ein- und Ausstieg. Gleichzeitig sorgt diese Bauweise für mehr Sicherheit und einen besseren Verkehrsfluss.
Ein großer Fortschritt! Bisher mussten Fahrgäste die Landesstraße an der Einmündung zum Gewerbegebiet überqueren – ohne Ampel oder Zebrastreifen, bei einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Ein unhaltbarer Zustand!
Nachdem wir GRÜNE uns für die Bushaltestellen am Westfriedhof und in Reelsen eingesetzt haben, freuen wir uns über eine weitere Haltestelle, die mehr Sicherheit bietet.
Auch die Bushaltestelle in Siebenstern soll neu gebaut werden. Laut Haushaltsplanentwurf kostet das 220.000 Euro. Das Land NRW fördert die Maßnahme mit 180.000 Euro.
Ebenso steht die Bushaltestelle in Erpentrup auf der Bauliste für dieses Jahr. Die Kosten belaufen sich auf 85.000 Euro. Das Land NRW fördert hier mit 77.000 Euro.
Die dringend notwendige Umgestaltung der Bushaltestelle vor der Seniorenresidenz an der Brakeler Straße finden wir im Investitionsplan der Stadt leider noch nicht. Wir GRÜNE bleiben aber optimistisch!
Und wir dachten, wir kennen die neugestaltete Weserpromenade… Dachten wir!
Aber unser Guide Bernd Schackers, der mit seinem Büro UIH wesentlich an der Ausgestaltung der Landesgartenschau in Höxter mitgearbeitet hat, konnte uns noch eine Einzelheit, eine vermeintliche Kleinigkeit, noch einen interessanten Hintergrund und noch einen völlig unerwarteten Einblick verschaffen.
Pizzagewürz, das ganz unscheinbar in einer Mauer wächst. Glaskraut – hatten wir nie gehört – diente früheren Generationen zur streifenfreien Reinigung von Glas. Und Bahnschotter und Steinhaufen sind 1a-Lebensräume für Eidechsen in bester Wohnlage!
Besonders beeindruckend waren die blühenden Hochbeete am Flussufer. Dieselbe Bauart wird übrigens auch in der aktuellen Landesgartenschau in Neuss verwendet – hat sich also bewährt!
Aber auch das Zusammenspiel von Landesgartenschau, Ökologie und den Ansprüchen an eine Bundeswasserstraße waren ein spannendes Thema. So spannend, dass auch zwei Regenschauer gern in Kauf genommen wurden.
Unsere Frühlingstour endete dann aber im Pier 1 bei wärmenden Getränken und einer kleinen Stärkung.
Wir GRÜNE im Rat Bad Driburg finden: Die Bürger sollten die Möglichkeit haben, politische Debatten im Stadtrat unkompliziert zu verfolgen. Deshalb setzen wir uns seit langem für eine Aufzeichnung der Sitzungen ein. Doch die Stadtverwaltung präsentiert uns hierfür eine rechtliche Einschätzung und Kostenkalkulationen, die wir für schlichtweg überzogen und schwer nachvollziehbar halten.
Die Verwaltung vertritt die Auffassung, dass für eine Aufzeichnung die individuelle Einwilligung jedes einzelnen Ratsmitglieds nötig sei. Das widerspricht jedoch der Rechtsauffassung des CDU-geführten NRW-Innenministeriums. Dies stellt unmissverständlich klar: Eine Änderung der Hauptsatzung reicht völlig aus - die Mehrheit darf entscheiden! Um hier endlich Klarheit zu schaffen, fordern wir in einem neuen Antrag, eine offizielle Stellungnahme der Landesbeauftragten für Datenschutz einzuholen. Wir möchten, dass Entscheidungen in unserer Stadt auf korrekten Fakten basieren.
Wir wollen Pragmatismus statt „Fernsehstudio“!
Besonders erstaunt sind wir über die Kostenprüfung. Wir wünschen uns eine einfache, kostengünstige Tonaufzeichnung. Die Verwaltung hat jedoch ausschließlich die teuerste Variante kalkuliert – einen technisch aufwendigen Videostream.
In der aktuellen Haushaltslage ist es unsere Pflicht, sparsam mit Ihren Steuergeldern umzugehen. Warum wurde nicht unsere pragmatische Lösung geprüft? Das einfache Abgreifen der bereits vorhandenen Tonspur im Ratssaal wäre günstig und ein echter Gewinn für die Bürgerbeteiligung. Es drängt sich leider der Eindruck auf, dass Transparenz hier absichtlich teuer gerechnet wird, um eine Umsetzung zu verhindern. So seien es in vergleichbaren Städten nur 1 % der Bürger, die sich eine Aufzeichnung ansehen. Nicht erwähnt wird: Das dürften 10 mal mehr sein als aktuell!
Wir GRÜNE mahnen Wirtschaftlichkeit und Realitätssinn an. Bürgerbeteiligung darf kein Luxusgut sein, sondern muss durch einfache Mittel ermöglicht werden. Ganz zu schweigen von der Barrierefreiheit, die durch falsche Argumente torpediert wird.
An diesem Punkt der Debatte stellt nun die CDU-Ratsfraktion den Antrag, in der gesamten Amtsperiode bis 2030 keinerlei Ton- oder Bildaufzeichnungen zuzulassen. Da fragen wir GRÜNE uns natürlich: Warum? Sollen Bürgerinnen und Bürger möglich wenig von dem erfahren, was die Mehrheit im Rat tut und lässt?
Wir bleiben für Sie dran.
Vor 40 Jahren explodierte das Atomkraftwerk in Tschernobyl, war 15 Jahren zerstörte ein Tsunami die Atomanlage in Fukushima ohne dass ein hochtechnisiertes Land wie Japan es verhindern konnte.
Sowohl in Tschernobyl, als auch in Japan sind die Folgen der beiden Katastrophen noch lange nicht bewältigt.
Inzwischen gibt es mehrere Messnetze, die die aktuelle Belastung mit ionisierender Strahlung in der Umgebung messen und aufzeichnen. Auch in Bad Driburg gibt es eine Messstelle.
In Deutschland haben wir die Nutzung der Atomkraft eingestellt – zu gefährlich in unserem dicht besiedelten Land und zu teuer angesichts immer noch ungelöster Sicherheits- und Endlagerfragen.
„Ja, genau: noch ist völlig unklar, wo der atomare Abfall aus fast 50 Jahren Atomkraft einigermaßen sicher für die nächsten paar zehntausend Jahre untergebracht werden soll.“ betont Norika Creuzmann, Sprecherin für Anti-Atompolitik der GRÜNEN im Landtag NRW, die gleichzeitig regional für den Kreis Höxter zuständig ist. „Und zehntausend Jahre ist eine verdammt lange Zeit: rechnen wir zurück, dann ist vor zehntausend Jahren gerade mal die letzte Eiszeit vorbei. Hätten wir jetzt noch den Dreck der Steinzeitmenschen von damals an der Backe – wir würden uns schön bedanken.“
Und ebenfalls 40 Jahre nach der Tschernobyl-Katastrophe zeigt sich: Die Risiken der Atomkraft sind nicht Vergangenheit, sondern Gegenwart. Während die Folgen des Super-GAUs bis heute andauern, rollen weiterhin CASTOR-Transporte quer durchs Land – ein sichtbares Zeichen dafür, dass es noch immer keine sichere Endlagerlösung für hochradioaktiven Müll gibt. Atomkraft hinterlässt Probleme über Jahrtausende. „Eine verantwortungsvolle Energiepolitik muss deshalb endgültig auf erneuerbare Energien setzen – statt neue Risiken zu schaffen und alten Müll weiter zu verschieben.“ fordert die GRÜNE Landtagsabgeordnete.
Warum ist es so schwierig, aus Schaden klug zu werden?
Es war ein wenig kuschelig, denn der Raum war tatsächlich voll besetzt. Das Thema Bäume bewegt ganz offensichtlich viele Menschen in Bad Driburg.
Renate Judith, ausgebildete Baumsachverständige mit Zertifikat der Landwirtschaftskammer, erläuterte mit Humor und Fachwissen die Bedeutung der Bäume in einer Stadt.
„Bäume sind Lebensraum für Fledermäuse, Insekten und Vögel. Wird ein alter Baum gefällt, ist dieser Lebensraum für alle diese Tiere einfach weg. Für Menschen sind Bäume nicht nur wichtig als Sauerstofflieferant und für die Aufenthaltsqualität unserer Innenstädte. Zunehmend wichtig werden Bäume für den Temperaturausgleich. Versiegelte Flächen speichern die Hitze – und in unseren Städten gibt es viele versiegelte Flächen. Dieses Thema wird in Zeiten des Klimawandels zunehmend wichtiger!“
Auch in Bad Driburg wird es im Durchschnitt immer wärmer, Hitzewellen belasten dabei ältere und ganz junge Menschen besonders. Daher ist es wichtig, besonders alte Bäume zu schützen und zu erhalten. Dabei haben Forschungen der TU Dresden gezeigt, dass es keineswegs ausreicht, für einen alten Baum einen neuen, jungen Baum zu pflanzen. Vielmehr kann die Leistung eines ausgewachsenen alten Baumes erst durch mindestens 400 junge Bäume ersetzt werden.
Das Fazit von Renate Judith: „Ein Baum ist ein einziges Wunder!“
Die Bad Driburger Gäste fragten nach konkreten Handlungsmöglichkeiten, eigene Gärten naturnaher zu gestalten. Dazu ist zu raten, möglichst einheimische Pflanzen zu wählen. Tipps gibt es dazu zum Beispiel beim Pflanzenflohmarkt der Bürgerinitiative Lebenswertes Bördeland am 25. April von 9 bis 13 Uhr am Steinernen Haus in Borgentreich.
Weiterführende links:
https://www.bund-naturschutz.de/oekologisch-leben/naturgarten
https://mein-natur-garten.de/pflanzen-im-naturgarten/
https://www.arboristik.de/wissen/400-jungbaeume-sind-ein-alter-baum.html
https://www.syringa-pflanzen.de/duftpflanzen-und-kraeuter.html
Die Igel- und Wildvogelhilfe ist eine private Initiative von Kirsten und Raphael Strauch, die sich ehrenamtlich um verletzte Igel und Wildvögel kümmert.
Die GRÜNEN Bad Driburg haben sich auf den Weg nach Willebadessen gemacht, um sich einen Eindruck von der Arbeit zu verschaffen.
In einem großen Garten wurden sie vor allem von Wasservögeln lautstark begrüßt: Schwäne, Enten und Wildgänse haben hier ein Quartier gefunden, in dem sie auskuriert werden oder auch – wie eine blinde Gans – dauerhaft eine sichere Bleibe haben.
Die Igel, die dort ein sicheres Winterquartier finden und deren Verletzungen dort ausheilen können, waren natürlich alle im Winterschlaf. Einige Igel werden von Mährobotern oder Freischneidern verletzt. Wenn sie Glück haben, landen sie bei Kirsten Strauch und ihrem Mann. Viele Tiere sterben aber elendiglich an ihren Verletzungen, weil sie nicht gefunden werden oder sich niemand kümmert.
Igel sind Dämmerungs- und Nachtaktiv. Und Igel weichen Roboter nicht aus. Sie haben sich in Millionen Jahren darauf spezialisiert, dass sich kein Raubtier an ihre Stacheln wagt. Aber gegen die Verletzungen von Freischneidern und Mährobotern helfen die Stacheln nicht.
Die GRÜNEN in Bad Driburg appellieren daher auch in diesem Frühjahr: wenn Sie Mähroboter nutzen, dann stellen Sie bitte sicher, dass sie nur tagsüber laufen.
Sie wollten auch schon immer mal mitreden? Ihnen fehlte aber das interessante Format? Die spannenden Leute?
Dann sind Sie bei uns richtig: Wir plaudern mit Gästen über ein wichtiges Thema!
Diesmal geht es um Bäume, ihren Schutz und ihre Funktion in einer Kulturlandschaft und in einer Stadt. Das interessiert Sie? Dann sind Sie herzlich eingeladen am 8. April um 18:30 Uhr im Brand-s!
Fachkräftemangel, überbordende Bürokratie und fehlende Mitbestimmung: Die strukturellen Herausforderungen im Gesundheitswesen erfordern dringend Reformen. Wie eine zukunftsfähige, gerechte und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung gestaltet werden kann, diskutierten Praktikerinnen und Politikerinnen auf der GRÜNEN Gesundheitsberufekonferenz im Dezember 2025 in Berlin. Die zentrale Botschaft: Ohne mutige strukturelle Reformen, einen Kulturwandel und die konsequente Einbindung aller Gesundheitsberufe wird die Versorgungskrise weiter eskalieren.
Ein Schwerpunkt lag auf der interprofessionellen Zusammenarbeit, die aktuell durch Sektorengrenzen, Hierarchien und fehlende Vergütungsmodelle ausgebremst wird. Die Teilnehmerinnen forderten klare Rollenverteilungen, erweiterte Kompetenzen für nicht-ärztliche Berufe sowie eine stärkere Verankerung von Teamarbeit in Ausbildung und Studium. Zudem wurden Arbeitsbedingungen thematisiert, die häufig zu Burnout führen – mit direkten Folgen für die Versorgungsqualität. Studien wie „Magnet4Europe“ belegen, dass wertschätzende Führung, datenbasierte Steuerung und multiprofessionelle Teams die Patientinnensicherheit deutlich erhöhen.
Die Digitalisierung bietet Chancen, doch ihr Erfolg hängt von Akzeptanz, Datenqualität und der frühen Einbindung der Gesundheitsberufe ab. Praxisbeispiele aus Dänemark, Israel und der Berliner Charité zeigten, wie Telemedizin und KI-gestützte Analysen Entlastung schaffen können – vorausgesetzt, Haftungsfragen sind geklärt und die Systeme sind nutzerfreundlich gestaltet.
Die Konferenz hat gezeigt: Gute Gesundheitsversorgung ist Teamarbeit – und sie gelingt nur, wenn wir die Stimmen derer hören, die sie täglich leisten. Die GRÜNEN werden die Impulse jetzt in konkrete politische Schritte übersetzen: von der Stärkung der Mitbestimmung über die Reform der Ausbildungsstrukturen bis hin zur digitalen Entlastung. Denn eines ist klar: Abwarten ist keine Option.
Ab diesem Jahr gibt es einen Rechtsanspruch auf eine Ganztagsbetreuung für Erstklässler in allen Grundschulen. Bis 2030 gilt dieser für alle Grundschulkinder. Dafür braucht es natürlich Platz in der Schule, zusätzlich zu den Klassenräumen.
Die Grundschule Pömbsen ist relativ beengt und könnte daher einen ertüchtigten Flurtrakt als zusätzlichen Platz gut gebrauchen.
Zudem gibt es von Elternseite immer wieder Hinweise auf Feuchtigkeitsprobleme in jenem Flur.
Hier könnte man also zwei Probleme auf einmal lösen.
Die GRÜNEN haben bereits 2024 einen Antrag gestellt, Geld für die Nutzbarmachung des Flurtraktes im Haushalt einzustellen.
Die Ertüchtigung ist ein kostengünstiger Weg, um mehr Platz zu gewinnen. Nach einer relativ langen Prüfung wurden dann Haushaltsmittel eingeplant.
Seitdem ist nichts mehr passiert.
Auf unsere Nachfrage, wann denn nun mit dem Baubeginn zu rechnen ist, kam die kurze und knackige Antwort: „Ein Baubeginn ist derzeit nicht absehbar. Mit den vorhandenen personellen Kapazitäten im Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft ist die Umsetzung in Anbetracht der laufenden Bauprojekte derzeit nicht leistbar“.
Da müssen wir uns schon fragen, ob hier die richtigen Prioritäten gesetzt werden?
Zumal es sich nicht um eine Großbaustelle, wie bspw. den Anbau an die Grundschule Dringenberg handelt.
Wenn außerdem für die Planung eines reinen Wohngebiets für Großverdiener wie in der Schwalle offensichtlich Kapazitäten vorhanden sind, müssen wir an der Aussage „dafür haben wir keine Zeit“ leise Zweifel anmelden.
Es geht hier auch nicht darum, den GRÜNEN einen Gefallen zu tun, sondern einen Rechtsanspruch der Eltern umsetzen zu können – nicht irgendwann, sondern jetzt!
Die Züge der Modellbundesbahn fahren. Und natürlich ziehen wir GRÜNE den Vergleich zwischen 1975 und heute.
Sowohl im Maßstab 1:1 wird aktuell viel gebaut, und das ist die gute Nachricht.
Und auch auf der Modellbundesbahn steht Bauen auf dem Plan: das naturgetreue Modell Altenbeken muss weitergebaut werden.
Und wie im Original, so fehlt es auch bei der Modellbundesbahn nicht an Besuchern oder Fahrgästen, sondern am Personal und auch ein wenig an der Finanzierung.
Trotzdem waren wir sehr beeindruckt mit welcher Begesterung die Initiatoren Karf Fischer und Norbert Bickmann diese einmalige Anlage betreiben.
Die Detailverliebtheit ist überwältigend: Karl Fischer berichtete, dass das Geländer am Modell des großen Viadukts natürlich original nachgebildet wurde. Ein Eisenbahner bestätigte jetzt, dass das Original des Geländers an Ort und Stelle quasi maßangefertigt wurde, inklusive "Begehung" des Geländers in schwindelerregender Höhe durch den Bauleiter. Solche Geschichten sind Heimat im besten Sinn!
Es ist sehr zu wünschen, dass sich Lösungen für den Erhalt der Modellbundesbahn finden. Es handelt sich um ein Stück Heimat im Hochstift. Sollte da nicht ein Kraftakt der Region möglich sein?
Totgeglaubte leben länger: Die Auseinandersetzung um die öffentliche Grünfläche im Neubaugebiet Reelsen ist um ein absurdes Kapitel reicher. In der jüngsten Sitzung des Umweltausschusses vertagte die CDU mithilfe einer ganz rechten Partei den entsprechenden Tagesordnungspunkt. Offenbar ist geplant, den klaren Beschluss des Bezirksausschusses Reelsen zum Erhalt der Fläche wieder rückgängig zu machen – zugunsten eines einzelnen Bauherrn und auf Kosten der Anwohnerschaft sowie der Steuerzahler.
Hintergrund ist ein geplanter Grundstücksdeal, der nur durch das Eingreifen der GRÜNEN Ratsfraktion gestoppt werden konnte. Der damalige Bürgermeister sowie der heutige Beigeordnete hatten beabsichtigt, das Grundstück unter der Hand und entgegen den geltenden Richtlinien an den bekannten Kaufinteressenten zu veräußern. Diesem war das reguläre, freie Baugrundstück neben der Grünfläche zu klein. Der beliebte Wohlfühlort der Nachbarschaft sollte demnach einer privaten Doppelgarage weichen.
Besonders brisant: Für die Vorbereitung des Geländes und die Einebnung des „kleinen Dorfplatzes“ hätte die Stadt einen fünfstelligen Betrag an Steuergeldern aufwenden müssen. Wie sicher sich der designierte Käufer war, zeigt die Tatsache, dass er der Stadtverwaltung bereits fertige Bauzeichnungen zusandte, bevor überhaupt ein offizieller Beschluss vorlag. Erst eine Kommunalaufsichtsbeschwerde, welche die GRÜNE Ratsfraktion beim Kreis einreichte, verhinderte den bereits schriftlich angekündigten Verkauf in letzter Minute.
Das betreffende Grundstück ist im Bebauungsplan offiziell als Grünfläche ausgewiesen und wird seit Jahren von den dortigen Anwohnern genau als solche genutzt. Erst kürzlich errichtete die Nachbarschaft dort in kompletter ehrenamtlicher Arbeit einen Pavillon, der als zentraler Gemeinschaftsort dient.
„Es ist völlig absurd und ein Schlag ins Gesicht der Bürgerinnen und Bürger, dass CDU und die ganz rechte Partei nun versuchen, diesen Hinterzimmer-Deal wieder zu beleben“, erklärt Bernd Blome, Sprecher der Grünen Ratsfraktion. „Hier wird bürgerschaftliches Ehrenamt mit Füßen getreten, um Einzelinteressen durchzudrücken. Dabei gibt es für das reguläre, freie Baugrundstück genügend andere Interessenten, die sofort bauen würden - ganz ohne die Grünfläche zu zerstören und ohne eine Steuerverschwendung in fünfstelliger Höhe zu verursachen.“
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) plant im Rahmen seines Nachtragshaushalts für 2026 eine Senkung der Landschaftsumlage um 0,65 Prozentpunkte auf 17,8 Prozent. Diese Entscheidung entlastet auch die Städte im Kreis Höxter und schafft Planungssicherheit in einer Phase akuter Haushaltsengpässe. Die GRÜNEN im Kreistag bewerten den Schritt als „wichtiges Signal“, warnen jedoch vor einer dauerhaften Entspannung ohne grundlegende Reformen der Kommunalfinanzierung.
Wie aus dem Benehmensschreiben des LWL an die Kommunen hervorgeht, soll der Nachtragshaushalt am 22. Januar 2026 in der ersten Sitzung der neu gewählten Landschaftsversammlung beraten und voraussichtlich Ende Februar beschlossen werden. Die Reduzierung der Umlage kommt zu einem kritischen Zeitpunkt: Der Kreis Höxter hat seine Rücklagen zugunsten einer geringeren Belastung der Städte im Kreis weitgehend aufgebraucht, während die Ausgaben – etwa für die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung – weiter steigen. Hier fehlen nach wie vor tragfähige Finanzierungslösungen von Land und Bund, sodass die Lasten weiterhin vor Ort getragen werden müssen.
Martina Denkner, Sprecherin der GRÜNEN Kreistagsfraktion, betont: „Die Senkung der Landschaftsumlage ist ein überfälliger und willkommener Schritt, der unsere Kommunen kurzfristig entlastet. Doch wir brauchen endlich eine faire Kostenverteilung zwischen Bund, Land und Kommunen – besonders bei sozialen Aufgaben wie der Eingliederungshilfe. Die GRÜNEN im LWL und im Kreistag werden sich weiterhin dafür einsetzen, dass die kommunale Familie ihre demokratisch unverzichtbaren Aufgaben auch langfristig erfüllen kann.“
Hintergrund: Die Landschaftsumlage ist ein zentraler Posten im Haushalt des Kreises. Über die Kreisumlage betrifft sie dann die kreisangehörigen Städte. Ihre Höhe beeinflusst direkt die Handlungsfähigkeit der Kommunen. Die GRÜNEN fordern seit Langem eine Reform der Kommunalfinanzierung, die die wachsenden Aufgaben – etwa in den Bereichen Klimaschutz, Soziales und Infrastruktur – nachhaltig absichert.
In der Schwalle hinterm Freibads soll ein Baugebiet mit 27 Einfamilienhäusern entstehen.
Wer nicht regelmäßig auf der Internetseite der Stadt unter „Amtliche Bekanntmachungen“ nachschaut, wird das nicht mitbekommen haben.
Vorgeschrieben ist eine Veröffentlichung im Mitteilungsblatt. Diese Veröffentlichungen finden aber seit geraumer Zeit nicht mehr statt.
Sie als Bürgerin und als Bürger haben die Möglichkeit bis zum 3. März 2026 Stellung zu nehmen.
Die vollständigen Planunterlagen finden Sie unter:
https://www.bad-driburg.de/de/stadt/Veroeffentlichungen/Bauleitplanverfahren.php
Am einfachsten können Sie per E-Mail unter stadtplanung@bad-driburg.de Stellung nehmen. Das kann auch ganz formlos geschehen.
Das Verfahren krankt aber noch an anderen Stellen.
So hatte die Verwaltung eigenmächtig entschieden, das Standardverfahren für die Bauleitplanung zurecht zu stutzen und einfach nur noch die Aufstellung und die fertige Satzung in den Fachausschuss zu bringen. Keine Zwischenschritte mehr, keine Diskussion im Ausschuss mehr über Stellungnahmen aus der Bürgerschaft.
Wir GRÜNE haben uns deswegen an die Kommunalaufsicht gewandt. Ergebnis: die Beteiligung muss nun wiederholt werden.
Offizielle Begründung: Es habe einen Fehler in der Bekanntmachung zur Veröffentlichung gegeben. Konkret fehle in der Bekanntmachung die „Angabe der Arten umweltbezogener Informationen aus den Stellungnahmen der frühzeitigen Beteiligung“.
Dagegen sind aus unserer Sicht die fehlerhaft berechneten Ausgleichsmaßnahmen schon fast nur noch eine Randnotiz.
Der überflüssige und mit mindestens 660.000€ sehr teure Bau einer 40-Tonnen-Brücke über den Schwallbach, konnte im Fachausschuss vorerst verhindert werden. Diese Kosten hätten alle Bürgerinnen und Bürger tragen müssen, nicht nur die neuen Anliegerinnen und Anlieger.
Grundsätzlich bemängeln wir GRÜNE, dass hier anstelle einer sinnvollen Nachverdichtung in der Innenstadt wieder die Grüne Wiese versiegelt werden soll. Das kostet uns alle viel Geld, bringt aber der Bürgerschaft höchstwahrscheinlich keine einzige zusätzliche bezahlbare Wohnung. Das geht nur mit Mehrparteienhäusern und einer nachhaltigen, zukunftsfähigen und intelligenten Flächennutzung!
Die Stadt plant am Ortsausgang am Freibad auf der dortigen Wiese ein Neubaugebiet für 27 Einfamilienhäuser. Wegen Verfahrensfehlern muss das Neubaugebiet “In der Schwalle” erneut in die öffentliche Beteiligung gegeben werden.
Damit haben Sie die Möglichkeit bis zum 3. März 2026 Stellung zu nehmen.
Die vollständigen Planunterlagen finden Sie unter https://www.bad-driburg.de/de/stadt/Veroeffentlichungen/Bauleitplanverfahren.php
Am einfachsten können Sie per E-Mail unter stadtplanung@bad-driburg.de Stellung nehmen.
Wir GRÜNE sehen diese Planung kritisch, weil der Flächenfrass vorangetrieben wird und eine wertvolle Fettwiese ausschließlich für Einfamilienhäuser versiegelt wird. Es besteht im Stadtgebiet insbesondere eine Not an bezahlbaren Wohnungen. Das neue Gebiet schafft jedoch keinen bezahlbaren Mietwohnraum.
Thomas Cillessen ist als sachkundiger Bürger in den Ausschuss für Soziales, Familien, Jugend und Senioren der Stadt Bad Driburg berufen worden. In dieser Funktion bringt er seine persönlichen Erfahrungen, fachliche Perspektiven und sein langjähriges Engagement für soziale Teilhabe und Inklusion in die kommunalpolitische Arbeit ein.
Der Ausschuss befasst sich mit zentralen Fragen des sozialen Zusammenhalts in der Stadt – von Angeboten für Familien, Kinder und Jugendliche über Seniorinnen und Senioren bis hin zu Menschen mit Behinderungen und sozial benachteiligten Gruppen. Ziel ist es, bestehende Strukturen weiterzuentwickeln und neue Impulse für ein solidarisches Miteinander in Bad Driburg zu setzen.
Thomas Cillessen betont die Bedeutung einer praxis- und lebensnahen Sozialpolitik: „Soziale Themen dürfen nicht abstrakt verhandelt werden. Es geht um konkrete Lebensrealitäten – um Barrieren, Unterstützungsangebote und darum, dass alle Menschen in unserer Stadt gehört und mitgedacht werden.“
Mit seiner Mitarbeit als sachkundiger Bürger möchte Cillessen dazu beitragen, Erfahrungen aus dem Alltag in die politische Diskussion einzubringen und Entscheidungen transparenter, gerechter und inklusiver zu gestalten.
Die Krankenkassen und Rettungsdienstträger verhandeln darüber, welche Kostenanteile für den Rettungsdienst von den Krankenkassen übernommen werden müssen.
Für uns GRÜNE ist klar: Menschen in Notsituationen sollen sich keine Sorgen machen müssen, ob sie es sich leisten können, den Rettungsdienst zu rufen.
Diese Signale kommen auch ganz klar vom Kreis Höxter, der hier bei uns für die Organisation des Rettungsdienstes verantwortlich ist. Es ist nicht zu akzeptieren, dass medizinische Leistungen, die vor Ort einen Transport in ein Krankenhaus unnötig machen, von den Kassen nicht getragen werden.
Aber brauchen dringend eine Reform des Rettungswesens. Ein Entwurf für ein modernes Rettungsgesetz NRW liegt vor. Damit dieses Gesetz greifen kann, muss der Bund die angekündigte Reform der Notfallversorgung vorlegen. Denn der Streit zwischen Krankenkassen und Rettungsdienstträgern entsteht vor allem dadurch, dass die gesetzlichen Rahmenbedingungen nicht mehr zu einem modernen Rettungsdienst passen. In Zukunft brauchen wir eine bessere Patientensteuerung. Es muss möglich sein, Patient*innen direkt vor Ort zu versorgen oder in eine kooperierende Praxis zu bringen, anstatt ausschließlich ein Krankenhaus anzusteuern. Ebenso wichtig ist die Kostentransparenz.
Wir werden Sie, liebe Bad Driburgerinnen und Bad Driburger, als GRÜNE Kreistagsfraktion hier weiter auf dem Laufenden halten.
Mit einer klaren personellen Weichenstellung starten die GRÜNEN in Bad Driburg ins neue Jahr: Auf ihrer letzten Ortsverbandsversammlung wählten die Mitglieder einstimmig Maria Koch (Neuenheerse) und Lutz Peter Reuter (Herste) zu den neuen Sprecher:innen des Ortsverbandes. Der bisherige Vorsitzende Peter Fabian sowie der langjährige Kassierer Willi Wilde übergaben nach Jahren erfolgreicher Arbeit ihre Ämter an die Nachfolger:innen. Neu im Vorstand ist zudem Thomas Cillessen (Bad Driburg), der künftig die Finanzen des Ortsverbandes verantwortet.
Die scheidenden Vorstandsmitglieder blicken auf eine prägende Amtszeit zurück: Unter ihrer Führung navigierten die GRÜNEN Bad Driburg durch drei Wahlkämpfe – darunter die Kommunalwahl und die Bundestagswahl 2025 – und organisierten im Sommer 2024 die Feierlichkeiten zum 40-jährigen Bestehen des Ortsverbandes. „Peter Fabian und Willi Wilde haben mit Weitsicht und Engagement den Ortsverband nicht nur stabil durch politische Herausforderungen geführt, sondern auch als lebendigen Teil der lokalen Zivilgesellschaft etabliert. Dafür gebührt ihnen unser tiefster Dank“, betont Maria Koch, die neue Sprecherin.
Das neue Team sieht sich gut gerüstet für die anstehenden Aufgaben: „Wir stehen vor entscheidenden Jahren – von der Energiewende vor Ort bis zur sozialen Gestaltung des Wandels. Als GRÜNE in Bad Driburg wollen wir Brücken bauen: zwischen Generationen, Stadtteilen und politischen Lagern. Unser Ziel ist eine Politik, die ökologische Verantwortung mit sozialer Gerechtigkeit verbindet“, erklärt Lutz Peter Reuter.
Hintergrund: Bündnis 90/Die GRÜNEN Bad Driburg zählen zu den ersten Ortsverbänden im Kreis Höxter. Schwerpunkte der Arbeit liegen in den Bereichen Klimaschutz, nachhaltige Stadtentwicklung.
Zu warm, zu trocken, so stellt sich das Wetter im vergangenen Jahr für Bad Driburg dar. Ein Jahr sagt natürlich nicht viel über eine Entwicklung aus. Aber 2025 reicht sich nahtlos in einen deutlichen Anstieg der Jahresmitteltemperaturen nicht nur weltweit, sondern auch in Bad Driburg ein.
Die Klimastation Bad Driburg misst seit 1993 Temperaturen und Niederschlag in unserer Stadt.
Der Anstieg der Temperaturen ist in diesen über 30 Jahren ganz deutlich und nicht weg zu diskutieren. 2025 war zudem das trockenste Jahr seit 1993. Das trifft nicht nur das Grundwasser, das ja die Reserve für unser Trinkwasser ist. Das trifft inzwischen auch die Landwirtschaft ganz deutlich.
Was also tun? Die Ursachen sind unstrittig: es ist das CO2, dass durch Verbrennung fossiler Energie entsteht. Das können wir doch alle besser! Und der Trend geht ganz klar zu erneuerbaren Energien. Also machen Sie mit!
Weitere Infos: www.klima-bad-driburg.de
Die GRÜNE Kreistagsfraktion freut sich, Julia Seifert als neues Mitglied begrüßen zu dürfen.
Die Reelserin wurde einstimmig als Sachkundige Bürgerin in den Ausschuss für Familie, Gesundheit und Soziales gewählt. Damit ist sie ab sofort stimmberechtigtes Mitglied.
Ihr erster Einsatz liegt auch schon bereits hinter ihr: am 20. November tagte der Ausschuss. Wesentliches Thema der Beratungen war der Haushalt und damit auch die Zuschüsse zu den Schuldnerberatungsstellen, zum Familienplanungsfonds, zur Landvolkshochschule Hardehausen und zur psychosozialen Beratung und zur Sucht- und Drogenberatung.
Wie bereits in ihren bisherigen politischen Mandaten setzt sie sich besonders dafür ein, benachteiligte Menschen im Kreis Höxter zu stärken und ihnen mehr gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.
Transparenz ist "die öffentliche Nachvollziehbarkeit politischer Vorgänge"
Wir GRÜNE fordern daher schon lange die digitale Aufzeichnung von Ratssitzungen. Im Jahr 2025 ist es der Bürgerschaft kaum noch zu vermitteln, warum sich der Stadtrat den technischen Möglichkeiten der breiten Öffentlichkeit verschließt.
Zwar sind Ratssitzungen grundsätzlich öffentlich, doch echte Barrierefreiheit sieht anders aus. Nicht jeder kann stundenlange Sitzungen vor Ort verfolgen, nur um einen einzigen Tagesordnungspunkt zu hören. Zudem sind Bildschirmpräsentationen im Saal oft schwer lesbar und die Akustik nicht für alle ideal und erst recht nicht barrierefrei.
Die Möglichkeit, Debatten online nachzuhören oder Präsentationen in Ruhe anzusehen, wäre ein Gewinn für alle – besonders für Bürgerinnen und Bürger, die sich in die komplexen Themen erst einarbeiten müssen. Aus Kostengründen schlagen wir GRÜNE im Rat zunächst eine Tonaufzeichnung vor, idealerweise ergänzt durch ein Video der gezeigten Präsentationen.
Einige Stadtverordnete lehnten in der letzten Ratssitzung nun jede Diskussion darüber ab. Vor der Wahl noch als "bürgernahe" Kümmerer angetreten, zeigt man sich nun auffällig verschlossen. In einem gestelzten Vortrag argumentierte man, Transparenz entstünde nicht durch Aufzeichnungen. Man äußerte gar die Sorge, man könnte sich bei einer Tonaufnahme "weniger spontan" äußern.
Wer die bisherigen Beiträge bestimmter Mitglieder in unserem Stadtrat verfolgen konnte, erkennt darin sogar ein sehr gutes Argument für die Aufzeichnung.
Wer Politik für die Bürger macht, sollte sich vor deren Ohren nicht fürchten. Unser Vorschlag wird nun im zuständigen Ausschuss beraten. Wir GRÜNE hoffen auf ein klares Signal für einen modernen, gläsernen Stadtrat und breite Zustimmung aller Demokraten.
Benedikt Rasche
Kommunalpolitik entscheidet über viele Dinge, die uns alle direkt betreffen. Doch nicht jeder hat die Zeit, abends persönlich an den Sitzungen des Stadtrates oder der Ausschüsse teilzunehmen, die teilweise Stunden dauern können.
Es wird wirklich Zeit das zu ändern!
Wir haben deshalb einen Antrag gestellt, um die Sitzungen des Stadtrates für Sie zugänglich zu machen – und zwar online, bequem von zu Hause aus. Wir denken hier im ersten Schritt an eine Tonaufnahme direkt von der bestehenden Mikrofonanlage. Das Ganze könnte man mit der ohnehin gezeigten Präsentation online stellen.
Bisher war es rechtlich kompliziert, Sitzungen aufzuzeichnen. Ein neues Landesgesetz macht es uns nun viel einfacher. Wir möchten unsere Hauptsatzung – sozusagen das Grundgesetz unserer Stadt – anpassen, damit wir diese neue Möglichkeit auch in Bad Driburg künftig nutzen dürfen.
Sie können politische Debatten dann verfolgen, wenn Sie Zeit haben. So bleiben Sie immer auf dem Laufenden, was in unserer Stadt passiert und können konkret das für Sie Interessante mithören.
Wir sind überzeugt: Eine moderne Stadtverwaltung sollte offen und bürgernah sein. Die digitale Übertragung von Sitzungen ist dafür ein wichtiger und zeitgemäßer Schritt. Wir hoffen auf breite Unterstützung im Stadtrat, um Bad Driburg gemeinsam transparenter zu machen.
Der Bad Driburger Bürger Thomas Cillessen hat eine offizielle Bürgeranregung gemäß § 24 der Gemeindeordnung NRW eingereicht. Sein Ziel: die vollständig barrierefreie Durchführung aller Rats- und Ausschusssitzungen in der Stadt Bad Driburg – sowohl in der Kommunikation als auch in der technischen Ausstattung und digitalen Teilhabe.
Cillessen fordert, dass Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen künftig uneingeschränkt an den politischen Entscheidungsprozessen der Stadt teilnehmen können. Dafür sollen unter anderem mobile Hörschleifen, barrierefreie digitale Unterlagen (z. B. PDF/UA-Format oder Großschrift auf Anfrage) sowie bei Bedarf Gebärden- oder Schriftdolmetscher*innen bereitgestellt werden.
Darüber hinaus regt er an, die Sitzungen künftig per barrierefreiem Livestream zu übertragen und auch digitale Zuschaltungen zu ermöglichen – insbesondere für Menschen, die aufgrund einer Mobilitätseinschränkung nicht persönlich anwesend sein können.
In seiner Begründung verweist Cillessen auf die gesetzlichen Verpflichtungen aus dem Behindertengleichstellungsgesetz NRW (§ 8 BGG NRW) sowie auf die UN-Behindertenrechtskonvention (Art. 29), die eine gleichberechtigte Teilhabe am politischen und öffentlichen Leben fordern. „Die Stadt Bad Driburg steht für Inklusion, Teilhabe und Bürgernähe“, so Cillessen. „Eine barrierefreie Gestaltung der Rats- und Ausschusssitzungen wäre ein sichtbares Zeichen für gelebte Demokratie und gegenseitigen Respekt.“
Der Antrag soll nun in einer der kommenden Sitzungen des zuständigen Ausschusses – etwa des Haupt- und Finanzausschusses – beraten werden. Cillessen hofft auf breite Unterstützung, damit Bad Driburg auch in diesem Bereich eine Vorreiterrolle für gelebte Inklusion einnimmt.
Bereits im November 2021 hatten sich einige Bad Driburger Bürgerinnen und Bürger an Frau Seifert als GRÜNE Vorsitzende des Sozialausschusses gewandt. Sie baten darum einige Problemstellen in der Stadt anzugehen, die alles andere als barrierefrei waren. Kurz darauf gab es eine Ortsbegehung mit engagierten Bürgerinnen und Bürger, Frau Seifert als zuständige Ratsvertreterin und Mitarbeitenden der Stadtverwaltung.
Der Rat hat mehrheitlich, aber gegen unsere Stimmen der GRÜNEN Ratsfraktion, die grundsätzliche Zustimmung zu den Plänen für den Kurpark 2030 beschlossen.
Wir GRÜNE im Rat haben kein Verständnis dafür, dass diese Grundsatzentscheidung gefällt wurde, ohne dass sich der Fachausschuss mit den vielen offenen Fragen beschäftigen konnte.
Am 15. Juli ist dann die Stellungnahme des Kreises da. Und 4 Wochen später wird dann der Rat über die Vorgänge unterrichtet.
Und hier beginnt der eigentliche Skandal: bereits in der Ratssitzung am 26. April hätte der Bürgermeister seiner Pflicht zur Unterrichtung des Rates nachkommen müssen. Spätestens aber in der Ratssitzung am 31. Mai (10 Tage nach der Erklärung, dass der Vertrag gar keine Rechtsgrundlage hat). Und allerspätestens in der Ratssitzung am 28. Juni hätte Bürgermeister Deppe hier die Lage offen erklären müssen.
Wir GRÜNE haben beantragt, diesen Problemkomplex in der kommenden Ratssitzung am 6. September auf die Tagesordnung zu nehmen.
Und wirbt mit schönen Kalender-Bildern des Eggelandparks und der alten Villa
Die GRÜNEN in Bad Driburg haben zum Jahreswechsel einen Kalender herausgegeben. Gegen eine Spende von 15 € zugunsten der Bad Driburger Speisekammer konnte der Kalender bei Optiker Cyrkel, in der Buchhandlung Saabel und im Bioladen erworben werden.
Die Aussage des Bürgermeisters Burkhard Deppe, man habe sich in den zweijährigen Verhandlungen um die Vergütungsvereinbarung mit dem Gräfl. Park an dem von der Bezirksregierung ermittelten Selbstkostenpreis gehalten, ist nur die halbe Wahrheit. Die Mehrheit des Rates hat diesen ermittelten Betrag um 300.000 € pro Jahr als sog. Investitionskostenzuschuss aufgestockt, da Graf Oeynhausen von Anfang bis zum Ende auf seiner Forderung von 1,86 Mio. € bestanden hat. Über den ganzen Zeitraum von 15 Jahren gesehen wurden sogar nochmals jährlich 200.000 € über einen sogenannten „Inflationsausgleich“ zusätzlich dazu getan, so dass letztendlich 2 Mio. € jährlich von der Stadt zu zahlen ist.
„Wir hätten gern einem neuen Dienstleistungsvertrag zugestimmt, aber dieses Verhandlungsergebnis können wir nicht verantworten.“ so kommentieren die GRÜNEN im Stadtrat die Lage zur Zukunft des Bad Driburger Kurparkes.
Im Einzelnen kritisieren die GRÜNEN, dass die Stadt und damit die Bürgerinnen und Bürger in den kommenden Jahren rund 30 Mio. € an den privaten Betreiber zahlen müssen. Dem gegenüber ist im besten Fall mit Einnahmen in Höhe von 21 Mio.€ zu rechnen.
Liebe Driburger Bürgerinnen und Bürger,
da hat ja unsere Bitte an Sie, sich bei der Bürgerbeteiligung zur Bauleitplanung als Bürgerinnen und Bürger tatsächlich zu beteiligen, für viel Aufregung, Emotionen und Empörung gesorgt.
Nun, urteilen Sie selbst. Hier kommt unser Fakten-Check:
1. GRÜNE waren schon immer gegen die vollständige Bebauung des Eggelandareals
Bereits in der Haushaltsrede von Januar 2018 haben wir klar und deutlich gesagt:
„Wir GRÜNE unterstützen daher den Ankauf des Eggelandklinik-Geländes – aber wehe Ihr geht an die schönen alten Bäume!“
2. Wir GRÜNE waren selbstverständlich für den Ankauf des Eggelandgeländes.
Natürlich muss die Stadt und damit die Bürger die Hand auf einem so zentralen Grundstück haben. Private Investoren haben selten das Wohl der gesamten Stadt im Blick – eher den eigenen Gewinn.
Wir haben aber immer deutlich gesagt, dass wir den Baumbestand erhalten wollen.
3. Der Kaufvertrag ist uns natürlich bekannt. Leider ist er aber nicht öffentlich.
Wir haben ihn aber sehr sorgfältig studiert und sind zu der Auffassung gekommen, dass er unseren Vorstellungen zum Erhalt des alten Parkes nicht grundsätzlich entgegensteht.
Wir würden uns freuen, wenn der Bürgermeister diesen Vertrag endlich öffentlich macht.
4. Wir GRÜNE waren und sind kompromissbereit.
In der Mai-Sitzung 2020 des Stadtrates haben wir unseren Kompromissvorschlag ausführlich dargestellt und begründet. Den Bau von über 100 Wohneinheiten und über 170 Stellplätzen im nördlichen Teil des Areals haben wir deutlich abgelehnt und uns für den Erhalt des alten Parkes ausgesprochen. Einer Bebauung im Bereich der Parkplätze und Garagen im südlichen Bereich haben wir als Kompromiss zugestimmt.
Der Rat hat unseren Kompromissvorschlag aber am 18. Mai 2020 gegen unsere 3 GRÜNEN Stimmen und bei 1 Enthaltung abgelehnt. Wir GRÜNE finden das ausgesprochen schade!
5. Für die Finanzierung des Bürgerhauses ist keine Bebauung des Eggelandparkes notwendig
Ein Antrag zur Förderung des Umbaus der Eggelandklinik hat bereits im Juni 2019 den C-Status der REGIONALE OWL erhalten. Es handelt sich um einen Antrag über mehrere Millionen Euro.
Leider ist auch dieser Antrag nicht öffentlich. Auch hier würden wir uns freuen, wenn der Bürgermeister diesen Antrag und damit den beantragten Förderbetrag für das Bürgerhaus öffentlich macht.
Liebe Driburgerinnen, liebe Driburger!
Helfen Sie mit, den Park der Eggelandklinik zu retten!
Dieser Park ist rund 100 Jahre alt. Nun sollen mindestens die Hälfte der Bäume gefällt werden und zwei Drittel des Parks sollen bebaut werden.
Jegliche Möglichkeit, dieses einmalige Areal in seiner Gesamtheit für die Bürger nutzbringend kreativ zu gestalten, ist dann für alle Zeiten verloren.
Diese Pläne werden vom 15. Februar bis 16. März „offengelegt“. In dieser Zeit kann jeder Bürgerin und jeder Bürger diesen Plänen widersprechen
Die Sicherheit der Wege zur Schule und zum Kindergarten beschäftigt uns GRÜNE gerade in Reelsen schon seit Jahren.
Nicht zuletzt durch das persönliche Engagement von Sarah Brakhane und Julia Seifert konnten gute Forschritte gemacht werden. Neben der Kirche können die Kindergartenkinder auf dem neuen Parkplatz nun sicher aussteigen und zum Kindergarten gehen, ohne durch Autos gefährdet zu sein. Wir danken der Kirchengemeinde sehr dafür, dass sie diesen Parkplatz so schnell und unkompliziert ermöglicht hat.
An der Bushaltestelle an der Detmolder Straße weisen Hinweistafeln die Autofahrer auf ihre Geschwindigkeit hin. Und es gibt eine neue und viel sicherere Bushaltestelle für die Schulkinder, die nach Driburg oder Pömbsen zur Schule fahren.
Leider ist genau diese neue und sicherere Haltestelle noch nicht richtig ausgebaut.
Liebe Besucher*innen unserer hompage,
heute veröffentlichen wir an dieser Stelle ein Zuschrift, die sich mit der Sicherheit von Fußgängern und Kindern in den Temporedizierten zonen beschäftigt.
"Die Tempo-30-Zone ist ein Bereich des öffentlichen Straßenverkehrs, innerhalb dessen sich alle Fahrzeuge höchstens mit einer Geschwindigkeit von 30 km/h fortbewegen dürfen. Diese Zonen dienen der allgemeinen Verkehrsberuhigung.
Eigentlich für alle klar? Viele Autofahrer zeigen ein vorbildliches Fahrverhalten in Bad Driburg und halten sich an die angegebene Geschwindigkeit. Einige Verkehrsteilnehmer haben es oft aber auch besonders „eilig". So konnte man im Monat Oktober eine mobile Geschwindigkeitsmessanlage im Sulburgring/Lindenweg in der Höhe des Spielplatzes entdecken. Jeder vorbeifahrende Autofahrer sah sofort seine gefahrene Geschwindigkeit auf der Anzeige und wurde mit einem lächelnden oder weniger freundlichen Smiley gegrüßt.
Die Möglichkeit ist groß, dass gerade hier in der Nähe des Spielplatzes Kinder ihrem Ball nachlaufen und es so zu gefährlichen Situationen kommen kann. Diese mobile Geschwindigkeitsmessanlage hat ihren Zweck sehr gut erfüllt, geht es doch um die Erhöhung der Verkehrssicherheit und die Verbesserung der Wohn- und Aufenthaltsqualität. Wünschenswert wäre die Anlage auch an anderen Stellen in Bad Driburg, so z.B. in der Mühlenstraße in der Nähe des AWO-Kindergartens. Hier stand diese Anlage auch schon in der Vergangenheit. Sehr oft sind auch hier Fahrzeuge erheblich schneller unterwegs - nicht nur der Lieferservice.
Interessant ist ein kleiner Blick zurück: Die Innenstadt von Buxtehude wurde am 14. November 1983 im Rahmen eines Modellversuchs zur ersten Tempo-30-Zone in Deutschland erklärt. In der gesamten Stadt Tempo 30: Darauf setzt die Stadt Bègles als erste Kommune dieser Größe in Frankreich. In der 27.000-Einwohner-Gemeinde südlich von Bordeaux gilt das neue Tempolimit seit 2019. Die Stadtverwaltung hofft, dass durch die Maßnahme die Zahl der Verkehrstoten sinkt. "Bei Tempo 30 braucht man 14 Meter zum Anhalten statt 28 wie bei Tempo 50", betont der Grüne Bürgermeister Clément Rossignol Puech. Gleichzeitig soll es weniger Emissionen geben und die Lärmbelastung für die Bürger sinken.
Also bitte runter vom Gas, liebe Autofahrer. Besten Dank"
Doris Dietrich
Bad Driburg
Sulburgring
Wir GRÜNE wollen den Park der ehemaligen Eggelandklinik erhalten. Alle Bad Driburger Bürgerinnen und Bürger sollen ihn nutzen können - egal wie jung und egal wie alt.
Wir wollen nicht, dass dieses wunderschöne Gelände zugebaut wird.
Unser Kompromissvorschlag sieht nur eine Bebauung südlich des alten Klinikgebäudes dort vor, wo eh schon Parkplätze sind. Zu diesem Kompromissvorschlag stehen wir - auch wenn alle anderen Fraktionen im Rat ihn abgelehnt haben.
Mit Ihren Stimmen am 13. September, liebe Wählerinnen und Wähler bekommt dieser Kompromissvorschlag ein viel größeres Gewicht!
Liebe Bad Driburgerinnen und Bad Driburger,
bitte verzeihen Sie mir den Kalauer in der Überschrift. Aber Humor hilft immer.
Seit 2014 kümmern wir GRÜNE uns verstärkt um den Übergang von der Brakeler Straße zum Bahnhof, damit die Menschen vom Steinberg einen schnellen Zugang zum Bahnsteig bekommen.
Bei einem Ortstermin im Frühjahr 2015 legte die Bahn dann einen Zeitplan vor, nach dem im März 2017 mit dem Bau begonnen werden könnte. Auch das ist jetzt schon 3 Jahre her.
Noch immer ist nichts geschehen. Planungsabläufe sind nach wie vor ineffektiv und langwierig. Und in der Zwischenzeit wird die Situation an Bahnhof immer schwieriger.
Während der gesamten Zeit haben wir immer wieder das Gespräch mit Bahnmitarbeitern auf allen Ebenen gesucht und geführt.
Wir haben um Verständnis für die besondere Situation in Bad Driburg geworben. Wir haben beim Bauamt der Stadt wiederholt nachgefragt.
Wir haben Vorschläge gemacht und uns fachlichen Diskussionen gestellt.
Nun endlich zeichnet sich ab, dass ein Baubeginn im kommenden Sommer wahrscheinlich ist. Endlich!
Und Ihnen, liebe Driburgerinnen und Driburger können wir versprechen: wir haben einen ganz langen Atem, wir bleiben dran!
Bitte besuchen Sie mich beim WDR-Kandidatencheck oder bei den GRÜNEN Bad Driburg auf facebook.
Und natürlich beim „Bürgergespräch unter der Eiche“ jeden Mittwoch von 17-18 Uhr.
Plötzlich erkennt man, was man sieht!
2019 haben die Archäologen des LWL an der Brakeler Straße Stück für Stück die Relikte der Glashütte ausgegraben. Nun haben die GRÜNEN Bad Driburg eine Führung über das Gelände organisiert.
Besonders ins Auge fallen die „Kanäle“, durch die Frischluft, Kohlengas oder heiße Abgase vom Schmelzofen geleitet werden konnten. Eine einfache, aber wirkungsvolle Methode, die hohen Temperaturen zu erzeugen, die für die Glasherstellung notwendig sind.
Zu dieser ausgeklügelten Technik gehört auch eine kreisrunde Mauerung: der so genannte Gaswechsler, mit dem man die Nutzung der Kanäle umschalten konnte.
Von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis 1974 wurde an dieser Stelle industriell Glas produziert. Die Mitarbeiter des LWL konnten die verschiedenen Schichten der Glashütte nacheinander ausgraben. Bad Driburg bietet einen Einblick in die westfälische Industriegeschichte, die für die Glasindustrie einmalig ist und sogar europaweite Bedeutung hat.
Der LWL wird in seinem Jahrbuch „Archäologie in Westfalen-Lippe 2019“, welches Ende diesen Jahres erscheint über die Ausgrabungen an der Brakeler Straße berichten. Auch die Einbindung in verschiedene museale Präsentationen steht in der Diskussion.
Das Gelände in Bad Driburg wird in naher Zukunft für ein Pflegeheim überbaut. Die derzeit noch zu sehenden Relikte können erhalten bleiben und werden mit Flüssigboden verfüllt.
Die drei aktuellsten Fragen aus der Lokalpolitik auf den Punkt gebracht.
Es sind unruhige und schwierige Zeiten.
Im Stadtrat werden Entscheidungen gefällt, die langfristige Folgen für unsere Stadt haben, obwohl wir kurz von einer Wahl stehen und dieser Rat nur noch wenige Wochen im Amt ist.
Da wird für unsere Stadt plötzlich ein Beigeordneter benötigt, der dem Bürgermeister zu Seite stehen soll. Wir GRÜNE sagen: eine Stadt mit 18.000 Einwohner*innen muss ein Bürgermeister schon alleine führen können.
Es gibt zwar in größeren Städten eine solche Lösung, aber Bad Driburg ist doch überschaubar. Die Probleme unserer Stadt liegen doch nicht im Fehlen einer – nicht gerade gering dotierten – Hilfskraft für den Bürgermeister. Das ist ein Armutszeugnis für den Amtsinhaber.
Im Moment hat die Stadt schwer mit gerichtlichen Auseinandersetzungen zu kämpfen. Der vorläufige Dienstleistungsvertrag für den Kurpark hatte eine Preisprüfung vorgesehen, die vor Gericht keinen Bestand hat. Das kostet die Stadt einen Betrag über 700.000€.
Wir GRÜNE haben diesen Vertrag von Anfang an abgelehnt. Unsere Vorgabe war und ist: wo öffentliches Geld hin fließt, muss die öffentliche Hand auch mitreden können. Wenn nicht, wird’s schwierig, wie die aktuelle Debatte um die Subventionierung der Lufthansa zeigt.
Durch die weg gebrochenen Werbeeinnahmen musste der Verlag, der das Amtsblatt herausgegeben hat, seine Arbeit einstellen. Nun will die Verwaltung die offiziellen Bekanntmachungen nur noch auf der homepage der Stadt veröffentlichen und auf einen Aushang „im/am Rathaus“ ausweichen.
Wir GRÜNE kritisieren das entschieden! Ein Aushang am Rathaus kann doch nicht ausreichend sein! Und auch eine Veröffentlichung auf der homepage ist nicht ausreichend, sondern nur ergänzend.
Wir GRÜNE fragen uns:
Nur der Hof 3 südöstlich der Klinik, dort wo die Garagen und Nebengebäude stehen, wird gebaut.
Auch das geplante Wohnheim der Lebenshilfe findet unsere Unterstützung.
Natürlich müssen auch Parkplätze für das Bürgerhaus her.
Die alte Villa aber möchten wir erhalten. Die Bausubstanz ist gut. Und es gibt ein Angebot eines Driburger Künstlers für eine Stiftung, die dort untergebracht werden könnte.
Für das übrige Areal setzen wir GRÜNE uns für einen Bürgerpark ein.
Rund 130 neue Wohnungen und knapp 200 Parkplätze möchte das Driburger Bauamt in den Eggelandpark über insgesamt drei Komplexe hinweg bauen. Von 5 ha Fläche soll rund die Hälfte überbaut werden.
„Wir GRÜNEN lehnen auch die jetzt vorgestellte, sog. „Variante 3“ ab, denn auch diese gefährdet einen wertvollen Grünbereich unserer Stadt und sie wird ihn zerstören, wenn diese Planung umge-setzt wird.“ erklärt Martina Denkner, Sprecherin der GRÜNEN Ratsfraktion Bad Driburg.
Die GRÜNEN im Rat hatten seit Beginn der Überlegungen, was mit dem Gelände der Eggelandklinik geschehen soll, darauf hingewiesen, dass der alte Baumbestand erhalten werden muss. Auf ihre Forderung hin wurde dann auch ein Gutachten über die vorhandenen Bäume und Baumgrup-pen in Auftrag gegeben. Sowohl die Sicherheit als auch der ökologische Nutzen des Parks wurden eingehend bewertet.
Dieses Baumentwicklungskonzept von 2018 mit Ergänzungen aus dem Frühjahr 2019 sagt in seinen Empfehlungen: „Die 823 Bäume auf dem Gelände der Eggelandklinik haben das Potential eine gute Basis für einen abwechslungsreichen Parkbestand zu sein. Zu den vorteilhaftesten Eigenschaften zählen die Artenvielfalt, der gute Vitalitätszustand, ein geringer Schädigungsgrad und dass ca. jeder 10. Baum einen prägenden (bzw.) ortsbildprägenden Charakter besitzt.“
Martina Denkner: „Niemand kann erwarten, dass sich GRÜNE für eine Planung aussprechen, die diesen Baumbestand zerstört! Zumal eine so dichte Bebauung ursprünglich gar nicht vorgesehen war.“
Aber nicht nur ökologisch, auch wirtschaftlich stehen die GRÜNEN diesem Bebauungskonzept äußerst skeptisch gegenüber: „Wir haben so viele Leerstände in Bad Driburg, auch Wohnungen und Wohnhäuser, die langsam je-den Charme verlieren. Wir sollten besser unsere Energie darauf bündeln, diese fatale Entwicklung in den Griff zu bekommen und zu stoppen, als ein komplett neues Wohngebiet zusätzlich zu entwickeln und 130 neue Wohneinheiten auf den Markt zu werfen.“
Das erhöht nur die Gefahr, dass die bestehenden Wohnungsleerstände gar keine Chance mehr am Markt haben.
Es wäre besser, wenn sich das Bauamt zusammen mit der neuen Stadtentwicklungsgesellschaft bei der Sanierung heruntergekommener Wohngebäude im gesamten Stadtgebiet segensreich betätigen würde.
Fazit der GRÜNEN: Hände weg von dem alten Baumbestand an der Eggelandklinik!
Der Rat der Stadt Bad Driburg hat dem Wunsch von Bürgermeister Deppe entsprochen, ihm einen Beigeordneten zur Seite zu stellen. Bürgermeister Deppe begründete sein Anliegen mit der Notwendigkeit, in der Verwaltung für Kontinuität zu sorgen.
Natürlich gibt es wichtige Aufgaben in unserer Stadt, die seit Jahren nicht gelöst sind:
Aber deswegen einen hoch dotierten Beigeordneten einstellen? Wir GRÜNE sind der Meinung, eine Stadt mit 19.000 Einwohner*innen sollte doch auch ohne eine solche Stelle zu führen sein.
Wir haben deswegen als einzige Fraktion im Rat gegen diesen Vorschlag gestimmt. Wichtiger ist uns, mehr Geld für Sozialarbeit in der Stadt zur Verfügung zu haben.
Daher hatten wir beantragt, das Geld für den Beigeordneten lieber in eine Stelle für Sozialarbeit zu investieren.
Seit fast 3 Jahren sind Reingard Brett und Bernd Blome für den öffentlichen Bücherschrank in Bad Driburg tätig. Beide sorgen dafür, dass der Schrank immer gut gefüllt ist und Bücher in einer ansprechenden Qualität vorhanden sind.
Das muss doch mal gewürdigt werden, haben wir uns gesagt und uns mit einem Gutschein für den Bioladen und Blümchen ganz herzlich bedankt!
Die GRÜNEN in Bad Driburg setzen sich schon lange für einen sicheren Radweg zwischen Driburg und Reelsen ein. Denn: es gibt viele unterschätzte Gefahrenpunkte.
So ist der Fußweg bis zum Clemensheim zwar benutzbar. Aber inzwischen gibt es dort viele Aufbrüche und Schlaglöcher. Das macht den Weg für Räder gerade im Dunkeln gefährlich.
Am Clemensheim endet dieser Weg ganz und Radfahrer müssen auf die Landstraße wechseln. Das ist sehr gefährlich, weil man kaum erkennen kann, ob von links ein PKW oder - noch gefährlicher - ein LKW kommt, der mit 70 km pro Stunde durch die Kurven fahren darf.
Diese Kurven sind der dritte Gefahrenpunkte: sie sind so eng, dass der Autoverkehr den erforderlichen Sicherheitsabstand zu Fahrrädern gar nicht einhalten kann. Das führt immer wieder zu problematischen Situationen.
Nächster Gefahrenpunkt: die lange gerade Strecke nach Reelsen. Hier müssen die Radfahrer immer damit rechnen, dass sie überholt werden. Eine Ausweichmöglichkeit gibt es nicht.
Insgesamt kann man diese Verbindung guten Gewissens niemanden empfehlen. Man riskiert schon einiges, wenn man hier mit dem Rad entlang fährt.
Es wird Zeit, dass hier endlich der Radweg gebaut wird.
„Hier wird versucht, die Atmosphäre unserer gesamten Stadt zu vergiften!“ So kommentieren die GRÜNEN in Bad Driburg das jüngste Flugblatt der AfD Bad Driburg.
Dieses Pamphlet strotzt vor menschenverachtenden Widerwärtigkeiten und falschen Behauptungen. Im Kern werden Migrantinnen und Migranten als „schädlich“ dargestellt. Auch inhaltlich sind die Behauptungen schlicht weg falsch: Kinder aus der Zentralen Unterbringung gehen gar nicht in die Schulen. Sie dürfen das erst, wenn sie einer festen Kommune zugewiesen sind.
„Das ist auch für AfD-Veröffentlichungen ein weiterer Tiefpunkt!“ kommentiert Martina Denkner, GRÜNE Stadtverordnete, das Flugblatt. „Ich nenne das glatte Volksverhetzung.“
Die GRÜNEN rufen die demokratischen Parteien auf, miteinander in Gespräche darüber einzutreten, wie der Kommunalwahlkampf fair und ohne Verunglimpfungen und ohne pauschale Abwertungen von Menschen geführt werden kann. Auch andere Akteure der Zivilgesellschaft wie die Kirchen, Unternehmen, Gewerkschaften, Vereine und Privatpersonen sind aufgerufen, sich für einen fairen Wahlkampf, der die Menschenwürde jedes einzelnen respektiert, einzusetzen.
„Wir wollen ein Bündnis für Fairness im Wahlkampf mit den demokratischen Parteien schließen und werden zu einem Gespräch einladen, “ so Martina Denkner.
Zwei wichtige verkehrspolitische Aufgaben in unserer Stadt
Seit Jahren fordern engagierte Reelser Bürger, endlich einen sicheren und fahrbaren Radweg zwischen Reelsen und Bad Driburg. Seit Jahren dümpelt das Projekt auf Förderlisten und Schreibtischen beim Landesbetrieb Straßen NRW vor sich hin.
Aber auch die Fahrbahnbreite am Konrad-Adenauer-Ring soll verändert werden. Ein Radschutzstreifen wie an der Dringenberger Straße, an der Langenstraße und an der Pyrmonter Straße ist auch hier dringend notwendig.
Und wenn dann hoffentlich auch der Verkehrslärm auf dem Konrad-Adenauer-Ring etwas nachlässt und die Anwohner*innen entlastet werden, wäre auch diese Maßnahme ein Gewinn für unsere Stadt.
GRÜNE und Kreishandwerkerschaft im Dialog
Gute Gesprächsatmosphäre prägte auch das zweite Treffen zwischen der Kreistagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Vertretern der Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg. Das Kernthema war der Fortbestand der klein- und mittelständischen Betriebe in unserem ländlichen Raum. Ein weiterer Austausch ist vorgesehen.
Kreishandwerksmeister Herr Knorrenschild stellte fest, dass die Wertschätzung des Handwerks mehr und mehr nachlasse. Dies sei mit ein Grund für die geringeren Interessenten für Ausbildungsplätze. Um die Attraktivität des Handwerks auch in die Schulen zu tragen und die Ausbildung zu verbessern ist die Idee des „Bildungscampus Bohlenweg“ sowie die aktive Werbung „STEP 1“ in Umsetzung. „Eine gute, beeindruckende und zu unterstützende Maßnahme“ meint die GRÜNE Kreistagsfraktion. Wermutstropfen ist die Gefahr, dass einige Berufsschulklassen im kommenden Jahr wegen geringer Klassenstärke verloren gehen; hier wird politische Unterstützung gegeben.
Eltern machen Vorschläge - die Stadt setzt um
Mittags vor dem Kindergarten in Reelsen: Eltern holen ihre Kinder ab, Autos parken an der Straße, Autos fahren vorbei, Kinder laufen herum und dann kommt auch noch der Bus und entlässt noch mehr Kinder. Was sich eher nach Gewusel und Eltern-Alltag anhört, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als gefährliche Mischung aus Eile, Gedankenlosigkeit und Unübersichtlichkeit.
Mutige Eltern haben das erkannt. Seit fast 2 Jahren setzen Sie sich intensiv für größere Sicherheit für ihre Kinder ein. Gemeinsam mit dem Bezirksausschussvorsitzenden Volker Wiedemeier haben sich vor allem Julia Seifert und Sarah Brakhane engagiert. Der Erfolg blieb auch nicht aus.
Die GRÜNEN im Kreistag, in der Stadt Höxter und in der Verbandsversammlung des nph sind empört über die Weigerung der Deutschen Bahn, einen Haltepunkt am Weltkulturerbe Corvey zur Landesgartenschau einzurichten.
„Uns stellt sich die Frage, ob die Bahn ihren Auftrag versteht. Anscheinend handelt sie nach dem Grundsatz `Ohne Fahrgäste würde unser Unternehmen viel besser funktionieren´“, kommentiert Martina Denkner, Vertreterin der GRÜNEN in der Verbandsversammlung des nph.
Der Spitzenkandidat der GRÜNEN für die Europawahl, Sven Giegold kommentiert das Ergebnis der Europawahl vom vergangenen Sonntag:
"Der Wahltag war ein Sunday for Future! Das war eine Richtungswahl und die Menschen haben Richtung Klimaschutz und für ein solidarischen Europa gewählt. Wir werden die Stimme der Klimabewegung von der Straße ins Europäische Parlament tragen und uns für den europäischen Zusammenhalt einsetzen.
Neue Rettungswache des Kreises Höxter in Driburg eingeweiht
Mit bewegenden Worten des Dankes an alle, die im Rettungsdienst tätig sind, weihte Pater Wunram die neue Rettungswache an Kochs Kämpe ein.
Da die alte Rettungswache neben der Feuerwehr einfach zu eng geworden war, hatte der Kreistag beschlossen, im Gewerbegebiet Süd ganz neu zu bauen.
Um die vorgegebenen Zeitspannen bis zum Eintreffen der Rettungskräfte am Einsatzort einhalten zu können, hatte der Kreis bereits das Personal deutlich aufgestockt. Auch Fahrzeuge werden für den Rettungsdienst des Kreises laufend angeschafft. „Das sind erhebliche Investitionen.“ stellt Gisbert Bläsing als Vorsitzender der GRÜNEN im Kreistag fest. „Aber Leben kann man nicht gegen Geld aufrechnen. Alle Kreistagsmitglieder haben selbstverständlich den Investitionen zugestimmt und das Geld in den Haushaltsplänen bereitgestellt. Aber wir hoffen auch, dass sich wenigstens Teilbeträge über die Krankenkassen refinanzieren lassen.“
Die neue Rettungswache verfügt neben angemessenen Sozialräumen für die diensthabenden Rettungskräfte über eine Werkstatt und über moderne Reinigungsanlagen vor allem für die Innenräume der Rettungswagen.
Die GRÜNEN wünschen allen Rettungskräften, dass sie ihren anspruchsvollen Dienst sicher und gefahrlos versehen können.
GRÜNE machen OWL-weiten Bahnhofcheck
Mit einer großen Fragebogen-Aktion im Internet macht sich die GRÜNE OWL-Verkehrs-AG für eine bessere Ausstattung der Bahnhöfe und Haltepunkte in OWL stark.
Der GRÜNE Landtagsabgeordnete Matthi Bolte hat im Rahmen dieses Projektes auch den Bahnhof Bad Driburg besucht und sich vor Ort ein Bild über den Zustand zu machen.
GRÜNE fordern allerdings drei Verbesserungen für mehr Sicherheit der Kinder.
Die ersten warmen Tage haben es gezeigt: der neue Spielplatz an der Mühlenpforte wird sehr gut angenommen. Man sieht viele zufriedene Eltern und glückliche Kinder.
Allerdings wünschen wir GRÜNE uns drei kleine, aber wesentliche Sicherheitsmaßnahmen:
1. Wir haben im Rat eine Nachrüstung der bestehenden Tore beantragt, damit diese nach der Nutzung wieder automatisch schließen und nicht offen stehen bleiben.
2. Haben wir beantragt, dass weitere Hinweisschilder die Autofahrerinnen und -fahrer darauf aufmerksam machen, dass vor dem Spielplatz ein Verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen ist, also dort nur mit Schrittgeschwindigkeit gefahren werden darf. Optimal wäre ein großer Hinweis direkt auf der Fahrbahn.
3. Die Absperrung des Beckens am Mühlrad wird derzeit über Stahlrohre gewährleistet. Das verlockt geradezu zum Klettern. Wir haben daher beantragt, diese Rohre durch Sicherheitsglasscheiben zu ersetzen. Gern mit dem Wappen der Stadt verziert!
Mit diesen Maßnahmen sind wir überzeugt, die Sicherheit unserer Kleinsten nochmal etwas verbessern zu können. Jetzt müssen nur noch die AutofahrerInnen mitziehen und am Spielplatz langsam und achtsam fahren.
Dann wären wir alle glücklich und zufrieden.
Bessere Anbindung nach Paderborn bringt Chancen für Driburg, Brakel und Höxter
„Der Stundentakt zwischen Ottbergen und Paderborn ist nicht mehr ausreichend. Ein Halbstundentakt würde die Zugverbindung für viele Pendler deutlich attraktiver machen!“ fordern die GRÜNEN in der Verbandsversammlung des Nahverkehrsverbandes Paderborn-Höxter.
Es ist fast schon eine unendliche Geschichte:
Seit 2014 werden die Planungen für einen Zugang von der Brakeler Straße auf den Bahnsteig konkreter. Ziel ist es, einen ebenerdigen und barrierefreien Überweg zu bauen.
Vor diesem Hintergrund hat unsere Bundestagsabgeordnete Britta Haßelmann erneut das Eisenbahnbundesamt (EBA) als oberste Genehmigungsbehörde angeschrieben. Der Präsident des EBA hat ihr inzwischen geantwortet, dass der Antrag der DB Netz bereits im März 2017 dort eingegangen sei.
10 Säcke gut gefüllt mit Plastik, Glasscherben, Metall und anderen Abfällen haben die GRÜNEN aus dem Hilgenbach in Höhe des Siedlerplatzes geholt – gefunden auf gerade einmal 200m Bachlauf.
Was lange währt, wird endlich gut!
Manchmal dauert es etwas länger, bis sich ein gute Idee durchsetzt, aber jetzt ist es endlich soweit: auch in Bad Driburg stellen ausgewählte Gastwirte ihre Toiletten nicht nur ihren Gästen, sondern jedem zur Verfügung, der sie braucht.
Öffentliche Toiletten aufzusuchen, ist nicht immer erfreulich. Das kleinste Übel dabei ist, dass sie eher rar sind und, wenn man sie braucht, meist nicht in der Nähe.
Nun stehen den Bürgerinnen und Bürgern und den Gästen unserer Stadt ansprechende, saubere und gepflegte Toiletten beim Eggenwirth, in der Gaststätte „Zum Fass“ (beide in der Mühlenstraße), in der „Linde“ oben in der Langenstraße, beim Pizza-Express (Lange Straße 66), im Cafébackhaus (Kolping-Café), in der Pizzeria Zara (Lange Straße 98), im Glasmuseum in der Schulstraße und natürlich in der Stadtbücherei (Am Hellweg) zur Verfügung.
Damit ist die Innenstadt mit diesem Angebot richtig gut versorgt. Und vielleicht macht das gute Beispiel ja auch Schule und es finden sich weitere Gewerbetreibende bereit, in dieser Initiative mitzumachen. Ansprechpartner für Interessenten ist die Touristik-GmbH.
Wir freuen uns, dass unser bereits in den Haushaltsberatungen des Jahres 2007 angeregtes Konzept nun - endlich - umgesetzt wird und danken den beteiligten Gastronomen ausdrücklich und ganz herzlich für ihr freundliches Entgegenkommen!
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